Berlin im fremden Auge

 

Jaime de la Gracia
 
 
Im Auge des Fotografen zeigt Berlin die Haut und lässt die angehäuften Spuren des Vergehens von Leidenschaften, entfesselt durch Generationen, die dieses Labyrinth dafür auswählen, sich zu töten und zu lieben. Ein Teil dieser alten Kriege wurden und schlagen sich weiterhin in der Mauer nieder, diese hat in ihrer Evolution Form einer infamen Mauer, von Toren von Brandenburg, von Fenstern, von Schaufenstern von Fassaden von Stadtvierteln.
 
Die Kamera von Joachim Cucza fungiert in diesem Falle als Vermittler Voyeur, der Leidenschaft für die Heimlichkeit von Wänden anhäuft, wo Engel nisten, Sockel, Röschen, kitschige Vitrinen, Plätze, auf denen bewaffnete alte Krieger in einer Stadt posieren, die gegen Waffen allergisch ist. Doch dieses scheinbare Desinteresse am Besitzen wird verleugnet durch die Winkel der Vordergründe, die nach der Art des Kinos dem Portraitierten Protagonismus verleihen.
 
Das Berlin, das Joachim Cucza zeigt, hat nichts Archaisches, ganz im Gegenteil, es ist jenes Berlin, das mit sich selbst im Dialog steht, einem Dialog, der für den ahnungslosen Touristen zwischen Tauben geführt wird, aber mit genügend Ton, um die Sensibilität des Fotografen zu wecken.
 

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