
LINA ZERÓN, Mexiko
Ohne gelb zu sehen deine Augen, wohin sehen,
wie töten die Sehnsucht, dich zu berühren
zwischen gelben Straßen,
gelben Blättern, die deinen Körper streicheln
und ich Liebe auf die Entfernung von da aus, wo ich wohne
ich gerate in Erregung zwischen Wassern, welche Gelb reflektieren,
Horizont ohne Maß
die Stille, die er aus deinem Schrei macht.
Ich bin eine feuchte senkrechte Jalousie
eine Schlangenlinie, die fliegt
ein saftiger kurzer Tunnel.
Ein Kissen aus Federn
eine halb geöffnete Tulpe,
ein magisches Kästchen mit Farben bin ich.
Eine geschwungene Linie,
ein Spalt in der Erde bin ich
großmütig ergießt sich deine Lava.
Übersetzung: Konradin Grossmann
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